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Die Schaffung von alternativem Wohnraum kostet Geld. Besonders zu Beginn benötigt ein
Wohnprojekt mehr Finanzen, als die Initatoren und Initiatorinnen des Projektes selbst zur
Verfügung stellen können.
Daher sind wir auf Spenden und Hilfestellung beim Finden von Sponsoren, aber auch Stiftungs-
und Zuschüssen u.s.w. angewiesen. Die Form der Spende kann und möchte sich allerdings
nicht jede und jeder leisten - er/sie möchte eine Geldanlage für ein Projekt,
für dessen Ziele es sich lohnt, sein Geld anzulegen.
Darum haben wir die Idee, eine Direktfinanzierung ohne den Umweg über eine Bank zu
ermöglichen, denn günstige Mieten für die BewohnerInnen eines Projektes, die
darauf angewiesen sind, sind über teure Bankkredite nicht zu erreichen.
Solch eine Form der Geldanlage nennt man Direktkredit, da das Geld an unser Projekt geliehen
ird und die GeldgeberInnen direkt wissen, was mit ihrem Geld gemacht wird.
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Solche Kredite werden in Form eines Vertrages abgeschlossen, in dem alle Einzelheiten geregelt
sind (Kredithöhe, Verzinsung, Kündigungsfrist, Rückzahlung, Sicherheiten).
Eine Sammelschuld sichert i.d.R. die Direktkredite ab. Im Grundbuch ist diese auf eine
Treuhänderin eingetragen.
Geliehene Gelder werden aus den regelmäßigen Mieteinnahmen zurück-gezahlt.
Ein Großteil der Miete wird in den ersten Jahren für Zinszahlungen und für
die Rückzahlungen verwendet, neben einem geringeren Teil für die Hausverwaltung und
für die Instantsetzungsarbeiten.
Aus diesem Grund hängt die Höhe der Miete in erster Linie von den Zinsen für das
geliehene Geld ab. Unser Ziel, eine soziale Miete zu ermöglichen , ist daher nur mit einer
durchschnittlichen Verzinsung im Sparbuchbereich möglich.
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